Umgang mit der Erkrankung Bauchspeicheldrüsenkrebs für Betroffene & Angehörige

Versuchen Sie die Erkrankung zu akzeptieren und niemandem, auch nicht sich selbst, die Schuld dafür zu geben!

Sprechen Sie mit Familie und Freunden über Ihre Erkrankung und lassen Sie sich helfen!

Tun Sie sich und Ihrem Körper Gutes und achten Sie auf gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und frische Luft!

Zusätzliche Empfehlungen für Angehörige und Freunde finden Sie auch in unserem Service Bereich.

Viele Betroffene stellen sich immer wieder die Frage „Warum gerade ich?“ und versuchen, in zurückliegenden Ereignissen oder in ihrer bisherigen Lebensweise die Ursache für die Erkrankung zu finden. So banal es jetzt auch klingen mag: Versuchen Sie die Erkrankung zu akzeptieren und niemandem, auch nicht sich selbst, die Schuld dafür zu geben! Nehmen Sie den Kampf gegen Ihren Bauchspeicheldrüsenkrebs auf und nehmen Sie dabei Unterstützung in Anspruch! Sie werden erstaunt sein, wie viele „Verbündete“ sie finden, wenn Sie offen über Ihre Erkrankung sprechen.

Gemeinsam gegen den Krebs

Es mag Ihnen anfangs schwerfallen, mit Angehörigen und/oder Freunden offen und ehrlich über Ihre Ängste und Sorgen zu reden. Sie geben Ihrem nächsten Umfeld damit aber auch die Möglichkeit, Sie bestmöglich zu unterstützen und Belastungen gemeinsam zu tragen. Es tut allen Beteiligten gut, über Unsicherheiten und Folgen dieses Schicksalsschlags zu sprechen und hilft, mit der lähmenden Angst umzugehen.

Unterstützung für Körper und Seele

Bei einer Krebserkrankung erkrankt nicht nur der Körper selbst, auch die Seele kann in einer derartigen Belastungssituation aus dem Gleichgewicht geraten. Versuchen Sie, für Ihr seelisches und körperliches Gleichgewicht zu sorgen, indem Sie auf sich hören und Ihre Bedürfnisse wahrnehmen! Was Ihnen gut tut und welche Situationen Sie im Augenblick meiden sollten, kann individuell sehr unterschiedlich sein – dafür gibt es kein Patentrezept. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst und denken Sie an Menschen und Dinge, die Ihnen in der Vergangenheit Kraft und Hoffnung gegeben haben! Scheuen Sie sich nicht, psychoonkologische Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie das Gefühl haben, mit den psychischen Belastungen nicht allein fertig werden zu können. Oft fällt es leichter, mit einem „Fremden“ über Gefühle und Ängste zu reden, mit denen man die eigene Familie vielleicht nicht belasten möchte. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann Ihnen dabei helfen, die eigene Erkrankung besser zu bewältigen. Informieren Sie sich in unserer Rubrik „Aktuelles & Termine“ über die Aktivitäten unserer Selbsthilfegruppe!

Die Natur „erdet“ den Menschen. Vielleicht helfen Ihnen regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft dabei, Ihr inneres Gleichgewicht wieder zu finden? Eine maßvolle körperliche Betätigung stärkt das körpereigene Abwehrsystem und hilft Ihnen dabei, wieder Kraft für die doch sehr anstrengenden Behandlungsphasen zu tanken.