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Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über wichtige Fachbegriffe, mit denen Sie im Rahmen Ihrer Erkrankung konfrontiert werden könnten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – falls Sie Ergänzungen haben, nehmen wir diese gerne mit auf!

Bitte eine Möglichkeit zur rascheren Suche einbauen, z.B. Auswahlpunkt A-D, E-H, I-N, O-R, S-Z oder Ähnliches...

A-D
Abdomen
Bauch, Unterleib.
Adenokarzinom
Karzinom, das von den drüsenbildenden Teilen des Gewebes ausgeht.
Adipositas
Fettleibigkeit, krankhaftes Übergewicht.
adjuvant
Ergänzend. Eine adjuvante Therapie erfolgt ergänzend nach einer Operation, wenn zwar alles sichtbare Tumorgewebe entfernt wurde, aber trotzdem mit verbliebenen, nicht sichtbaren Tumorzellen oder –Zellnestern zu rechnen ist.
akut
Vordringlich, dringend, in diesem Moment.
ambulant
Bei einer ambulanten Behandlung kann der Patient unmittelbar oder kurze Zeit nach Beendigung wieder nach Hause gehen. Er wird nicht stationär aufgenommen.
Anämie
Blutarmut.
Anamnese
Ergebnis der ärztlichen Erstuntersuchung. Dabei erfragt die Ärztin oder der Arzt unter anderem Beschwerden, frühere oder aktuelle Erkrankungen und Lebensgewohnheiten.
Anastomose
Neu geschaffene Verbindung zwischen Gallenwegen und Dünn- oder Zwölffingerdarm bzw. zwischen Magen und Dünndarm nach Entfernung der Bauchspeicheldrüse.
Angiografie
Darstellung von Gefäßen nach der Gabe von Röntgen-Kontrastmitteln.
Ansprechen
Reaktion eines Tumors bzw. der Tumorgröße auf eine medikamentöse Therapie.
Antibiotika
(griechisch „anti“ gegen, „bios“ das Leben; Mehrzahl von Antibiotikum). Gruppe von Medikamenten, die Bakterien abtöten.
Antiemetika
Medikamente, die Übelkeit und Erbrechen, insbesondere auch als Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie bessern bzw. vermeiden sollen.
Antikörper
Binden fremde und körpereigene Stoffe wie z.B. Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich. In der Medizin werden Antikörper zu diagnostischen Zwecken und zur Therapie eingesetzt.
Arterie
Vom Herzen wegführende Schlagader.
benigne
Gutartig.
Bestrahlung
Bestrahlung (auch Radiotherapie) beschäftigt sich mit der medizinischen Anwendung von ionisierender Strahlung (z.B. Röntgenstrahlung) auf den Körper, um Krankheiten zu heilen oder deren Fortschreiten zu verzögern.
Best supportive care
Unterstützende Verfahren, die nicht primär der Heilung einer Erkrankung dienen, sondern die Symptomatik abschwächen sollen.
Bildgebende Verfahren
Bildliche Darstellung von Körperregionen mit Hilfe verschiedener physikalischer Techniken. Dazu gehören Schallwellen (Ultraschall/Sonographie), ionisierende Strahlen (Röntgen, Computertomographie, auch Szintigraphie und Positronenemissionstomographie (PET)) und Magnetfelder (Magnetresonanztomographie).
Bilirubin
Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs, der in der Leber entsteht.
Biopsie
Gewebeprobe. Bei einer Biopsie wird zur Abklärung eines Tumorverdachts Gewebe entnommen, damit es unter dem Mikroskop feingeweblich untersucht werden kann.
Caput, Corpus, Cauda pancreatis
Pankreaskopf, -körper, -schwanz.
Chemotherapie
Behandlung von Krankheiten oder Infektionen durch Medikamente. Umgangssprachlich ist meist die Behandlung von Krebs gemeint. Die Chemotherapie verwendet Stoffee, die möglichst gezielt bestimmte krankheitsverursachende Zellen schädigen, indem sie diese abtöten oder in ihrem Wachstum hemmen.
Cholestase
Stau der Gallenfüssigkeit.
chronisch
Situation oder Krankheit, die längere Zeit vorhanden ist und andauert.
Computertomographie (CT)
Bei der Computertomographie wird der Körper schichtweise geröntgt. Die Aufnahmen werden durch einen Computer gesteuert und errechnet. Anschließend können die Schichtbilder so zusammengesetzt werden, dass sich ein dreidimensionales Bild des Körpers erstellen lässt.
Depression
Von einer Depression spricht man, wenn bestimmte Beschwerden wie gedrückte Stimmung, Antriebsmangel, Ermüdbarkeit und Interessenlosigkeit mindestens zwei Wochen lang andauern. Hat Ihr behandelnder Arzt/Psychotherapeut eine Depression festgestellt, kann diese mit Medikamenten oder mit einer Psychotherapie häufig erfolgreich behandelt werden.
Diabetes Mellitus
Zuckerkrankheit. Ein erhöhter Zuckerspiegel im Blut, der entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert. Entsteht
der Diabetes als Folge einer Pankreaserkrankung und/oder Bauchspeicheldrüsenoperation, handelt es sich um eine spezielle Form,
den sogenannten pankreopriven Diabetes mellitus (Typ 3 c).
Diagnose
Durch das sorgsame Untersuchen, Abwägen und Einschätzen aller Krankheitszeichen schließt der Arzt oder die Ärztin auf das Vorhandensein und die besondere Ausprägung einer Krankheit.
Diarrhoe
Durchfall.
Down-Staging
Präoperative Verkleinerung eines Tumors durch eine medikamentöse Therapie.
Drainage
Ableitung von Flüssigkeit über zu diesem Zweck gelegte Röhrchen, Schläuche oder Ähnliches.
Drüse
Organ, das spezifische Wirkstoffe (Sekrete) bildet und diese nach außen (z.B. in die Mundhöhle) oder nach innen direkt in die Blut- oder Lymphbahn abgibt.
Ductus choledochus
Hauptgallengang.
Ductus Wirsungianus
Hauptausführungsgang des Pankreas.
Duodenum
Zwölffingerdarm.

E-H
endokrin
Nach innen abgebend.
endokrine Drüse
Endokrine Drüsen geben ihre im Körper gebildeten Wirkstoffe (Sekrete), wie beispielsweise Hormone, unmittelbar in die Blutbahn ab.
Endoskopie
Körperhohlräume und Hohlorgane lassen sich mit Hilfe eines beweglichen Schlauches, in dem sich ein optisches System befindet, ausleuchten und betrachten ("spiegeln"). Während einer Endoskopie können auch Gewebeproben entnommen (Biopsie) oder sogar eine endoskopische Operation durchgeführt werden. Eine weiterführende Diagnostik ist durch die Kombination der Endoskopie mit Röntgenaufnahmen (ERCP) oder Ultraschall (Endosonographie) möglich.
Endosonographie
Untersuchungsmethode, bei der ein kleines Ultraschallgerät am Endoskop angebracht ist, das eine Ultraschalluntersuchung umliegender Organen ermöglicht.
enterale Ernährung
Eine Form der künstlichen Ernährung, bei der über eine Sonde Nährstoffe direkt in den Darm gegeben werden. Diese Sonde kann durch die Nase eingeführt oder über einen Schnitt in der Bauchdecke in den Darm eingebracht werden.
Enzyme
Eiweißstoffe im menschlichen Körper, die als Katalysatoren die Stoffwechselvorgänge im Organismus entscheidend beeinflussen. Enzyme werden zum Beispiel von der Magen-Darm-Schleimhaut und der Bauchspeicheldrüse produziert und dienen der Aufspaltung beziehungsweise Verarbeitung der Nahrungsstoffe.
ERCP (Endoskopisch Retrograde Cholangio-Pankreatikografie)
Endoskopische Darstellung des Gallengangssystems (Cholangiographie) und des Pankreasganges (Pankreaticographie).
Erythrozyten
Rote Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport im Blut zuständig sind.
exokrin
Nach außen abgebend.
exokrine Drüse
Einige Drüsen im Körper geben die von ihnen produzierten Substanzen über einen Ausführungsgang in andere Organe oder an die Haut ab (im Gegensatz zu den endokrinen Drüsen, die ihre Substanzen direkt ins Blut abgeben). Die Bauchspeicheldrüse arbeitet sowohl exokrin (Verdauungssäfte werden in den Magen abgegeben) als auch endokrin (Hormone werden ins Blut abgegeben). Die meisten Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse betreffen das exokrine Gewebe, deshalb spricht man in diesen Fällen auch von einem exokrinen Pankreaskarzinom.
Fatigue
Ausgelöst durch die Tumorerkrankung selbst oder durch eine Strahlen- bzw. Chemotherapie kann es zu Zuständen dauerhafter Müdigkeit und Erschöpfung kommen.
Fettstuhl (Steatorrhoe)
Pathologische Erhöhung des Fettgehaltes im Stuhl als Ausdruck einer mangelhaften Verdauung der über die Nahrung aufgenommenen Fette. Lehmartiger, klebriger, glänzender, schaf riechender Stuhl.
genetisch
Erblich, durch die Gene bedingt.
Glukagon
Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es dient der Erhöhung des Blutzuckerspiegels und ist damit der Gegenspieler des Insulins.
Grading
Als Grading bezeichnet man in der Pathologie die Beurteilung des Differenzierungsgrads von Tumorgewebe, d.h. den Grad der Abweichung vom normalen (nicht entarteten) Gewebebild.
Hämoglobinwert
Hämoglobine kommen in den roten Blutzellen vor und transportieren Sauerstoff. Wie viele dieser Hämoglobine sich im Blut befinden, lässt sich mit Hilfe eines Bluttests im Labor feststellen. Ein niedriger Hämoglobinwert deutet auf Blutarmut hin.
Histologie
Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe des Körpers.
Hormone
Botenstoffe des Körpers, die in spezialisierten Zellen und Geweben gebildet werden und auf dem Blut- oder Lymphweg ihren Wirkort erreichen.
Hyperthermie
Überwärmung. In der Medizin bezeichnet man damit eine Behandlung, bei der die Gewebetemperatur künstlich erhöht wird. Durch eine Erwärmung auf über 42°C sollen Krebszellen geschwächt oder abgetötet werden. Derzeit haben die Experten aber keine ausreichend gesicherten Nachweise über die Wirksamkeit dieses Verfahrens gefunden.

I-N
Ikterus
Gelbsucht.
Immunsystem
Das körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten. Es kann Krankheitserreger oder fremde Substanzen als „feindlich“ erkennen und Gegenmaßnahmen aktivieren.
Immuntherapie
Das Immunsystem unseres Körpers erkennt normalerweise Zellen, die sich unkontrolliert teilen, und tötet sie ab. Bricht eine Krebserkrankung aus, hat meist auch das Immunsystem versagt. Unter dem Begriff „Immuntherapie“ werden unterschiedlichste Behandlungsansätze zusammengefasst, mit denen die Aktivität des körpereigenen Immunsystems positiv beeinflusst werden soll.
Infektion
Anstecken. Als Infektion bezeichnet man den Eintritt von Mikroorganismen (z.B. Viren, Pilze oder Bakterien) in einen Organismus sowie ihre Absiedelung und Vermehrung.
Infusion
Einführung von Flüssigkeit (Nährlösungen, Medikamente) in den Organismus, bei der intravenösen Infusion direkt in die Blutbahn.
Insulin
Hormon, das im endokrinen Teil der Bauchspeicheldrüse, den sogenannten Langhans’schen Inseln, gebildet wird (daher der Name Insulin). Es regelt zusammen mit dem Glukagon den Zuckerstoffwechsel und hat die Aufgabe, den Blutzuckerspiegel zu senken.
interdisziplinär
In der Medizin bedeutet interdisziplinär, dass Ärzte und Ärztinnen verschiedener Fachrichtungen und andere Spezialisten gemeinsam an der Behandlung beteiligt sind. Im sogenannten „Tumorboard“ werden die einzelnen Fälle besprochen und eine gemeinsame Behandlungsentscheidung getroffen.
intraoperativ
Während der Operation.
intravenös (i.v.)
Verabreichung eines Medikaments in eine Vene.
Karzinom
Das Karzinom ist ein vom Deckgewebe (Epithel) ausgehender Tumor und gehört zu den bösartigen Krebsarten. Das bedeutet: Krebszellen können über die Blut- oder Lymphbahnen in andere Gewebe streuen und dort Absiedelungen (Metastasen) bilden.
Karzinogen, kanzerogen
Krebserzeugend.
Kernspin(Magnetresonanz)tomographie (MRT)
Bildgebendes Verfahren ohne Strahlenbelastung. Dabei senden Wasserstoffatome im Körper als Antwort auf ein von außen erzeugtes hohes Magnetfeld messbare Signale aus, woraus sich wiederum präzise Bilder des Körpers zusammensetzen lassen. Die Kernspintomographie kann auch die Gangsysteme von Bauchspeicheldrüse und Galle darstellen (Magnet-Resonanz-Cholangio-Pankreatikographie (MRCP).
kleine Moleküle (small molecules)
Kleine Moleküle, auch „small molecules“ genannt, sind Wirkstoffe, die im Unterschied zu beispielsweise Antikörpern in Tumorzellen eindringen und im Zellinneren gezielt ihre Wirksamkeit entfalten können. Sie blockieren Signalprozesse in der Tumorzelle, die von zentraler Bedeutung sind und hemmen damit das Wachstum der Tumorzelle.
kurativ mit dem Ziel der Heilung.
Laparoskopie
Bauchspiegelung. Durch kleine Schnitte in die Bauchdecke wird eine kleine Kamera in den Bauchraum eingeführt.
 So können zum Beispiel die Organe betrachtet werden, die an die Bauchspeicheldrüse angrenzen. Eine Laparoskopie wird unter Narkose im Krankenhaus durchgeführt.
Leukozyten
Weiße Blutkörperchen, deren Hauptaufgabe in der Abwehr von Krankheitserregern besteht.
lokal
Auf einen Ort begrenzt.
Lymphknoten
Lymphknoten sind an zahlreichen Stellen des Körpers (Lymphknotenstationen) Filter für das Gewebewasser (Lymphe) einer Körperregion.
Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie (MRCP)
Besondere Form der Magnetresonanztomographie (siehe unten), bei der die Bauchspeicheldrüse oder das Gallengangsystem bildlich dargestellt werden.
Magnetresonanztomographie (MRT)
Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren, das zur Diagnostik eingesetzt wird. Von außen können, ähnlich wie bei der Computertomographie (CT), Struktur und Funktion der inneren Gewebe und Organe dargestellt werden. Allerdings beruht dieses Verfahren, anders als Röntgen oder Computertomographie, nicht auf Radioaktivität, sondern auf starken elektromagnetischen Feldern. Die Patientin oder der Patient wird dazu in eine „Röhre“ geschoben. Die MRT ist nicht schmerzhaft, aber laut.
maligne
bösartig.
Metastasen
Tochtergeschwülste von Tumoren. Wenn eine Geschwulst entsteht, spricht man vom Primärtumor. Ist dieser Tumor bösartig, so kann er Metastasen bilden, das bedeutet: einzelne Krebszellen lösen sich vom Primärtumor und wandern durch die Blutbahn an andere Stellen im Körper, um sich dort anzusiedeln.
Multimodale Therapie
Therapeutisches Vorgehen unter Einbeziehung verschiedener Therapieansätze wie z.B. Chemo-, Strahlentherapie, interventioneller Endoskopie, Ernährung-, Psycho- oder Schmerztherapie.
muzinös
Schleimig, schleim bildend.
Nahrungsergänzungsmittel
Produkte im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln zur zusätzlichen Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit Nähr- und Wirkstoffen.
Nekrose
Tod einer Zelle durch Schädigung der Zellstruktur, z.B. infolge mechanischer Verletzungen, Kontakt mit Toxinen, Hypoxie, Hypothermie oder Infektion mit Krankheitserregern.
neoadjuvant
Eine neoadjuvante Therapie erfolgt vor einer Operation, mit dem Ziel, den Tumor zu verkleinern, damit er bei der Operation vollständig entfernt werden kann.
Neoplasie
Neubildung von Körpergewebe, Gattungsbezeichnung für maligne Tumoren.
NET
Neuroendokrine Tumore.
Neutropenie
Mangel an weißen Blutzellen.

O-R
Ödem
Krankhafte Ansammlung von Gewebsflüssigkeit in den Zellzwischenräumen.
okkulte Metastasen
Manche Metastasen sind zum Zeitpunkt der Diagnose noch so klein (Mikrometastasen), dass sie nicht erkannt werden können. Dann wird ein Tumor als heilbar eingestuft und vielleicht operiert, obwohl er bereits gestreut hat.
Onkologie
Fachbezeichnung für den Zweig der Medizin, der sich mit Krebserkrankungen befasst.
palliative Behandlung
Eine palliative Behandlung zielt darauf ab, das Leben zu verlängern und die Lebensqualität zu erhalten, wenn eine Krankheit langfristig nicht geheilt werden kann. Sie soll Beschwerden lindern und Beeinträchtigungen im Alltag möglichst gering halten, so dass ein selbstbestimmtes Leben mit der Krankheit möglich ist.
Palliativmedizin
Medizin am Ende des Lebens. Im Mittelpunkt der Betreuung steht nicht mehr eine Lebensverlängerung, sondern eine Leidensminderung, seelische Betreuung und Fürsorge. Zur Palliativmedizin gehört auch die Sterbebegleitung.
Pankreas
Bauchspeicheldrüse.
Pankreatektomie
Operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse.
Pankreatektomie
Operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse.
Pankreatitis
Chronisch oder akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
papillär
Warzenförmig.
paraneoplastisches Syndrom
Begleitsyndrom einer Tumorerkrankung, das sich nicht über den Raumbedarf eines Tumors oder seiner Metastasen erklärt, sondern auf eine tumorbedingte Freisetzung von sogenannten Mediatoren oder auf die Auflösung von Immunprozessen zurückzuführen ist.
parenterale Ernährung
Form der künstlichen Ernährung „unter Umgehung des Darms“, bei der eine hochdosierte Nährlösung über eine Infusion direkt ins Blut verabreicht wird (im Gegensatz zu enteraler Ernährung, bei der Nährstoffe über eine Sonde in den Darm gegeben werden).
Pathologe
Fachrichtung der Medizin, die sich mit den krankhaften Vorgängen und Strukturen im Körper befasst. Ein Pathologe untersucht zum Beispiel das Tumorgewebe, das bei einer Operation entnommen wurde, um daraus Rückschlüsse auf Art und Umfang der Krebserkrankung zu ziehen. 
Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Willenserklärung für den Fall, dass man im Krankheitsfall nicht mehr entscheidungsfähig ist. Sie kann als beachtliche Patientenverfügung oder als verbindliche Patientenverfügung formuliert werden. Krankheitssituationen.
Peritonealkarzinose
Tumorbefall des Bauchfells.
Peritoneum
Bauchfell.
perkutan
Durch die Haut hindurch.
Port-a-cath System
Ein in das Unterhautfettgewebe implantiertes Kathetersystem, mit dem wiederholt Medikamente oder Nährlösungen in die Vene verabreicht werden können, ohne dass jedes Mal neu eine Armvene punktiert werden muss.
Positronen-Emissions-Tomografie (PET)
Modernes computergestütztes bildgebendes Verfahren, mit dem Schnittbilder des Körpers auf der Basis der Messung von Stoffwechselvorgängen erstellt werden. Tumoren und/oder Metastasen weisen meist einen gegenüber gesundem Gewebe erhöhten Stoffwechsel auf und heben sich dadurch in dem tomographischen Bild vom gesunden Gewebe ab.
Primärtumor
Zuerst entstandene Geschwulst, von der Metastasen (Absiedelungen) ausgehen können.
Prognose
Vorhersage/Beurteilung über den vermuteten Krankheitsverlauf, die Dauer und den Ausgang einer Krankheit.
Progression
Fortschreiten einer (Krebs)erkrankung.
prophylaktisch
Vorsorglich.
Protein
Eiweiß.
Pruritus
Starker Juckreiz.
Psychoonkologie
Beschäftigt sich mit Fragen der seelischen Auswirkungen von Krebserkrankungen, unter anderem inwieweit seelische Faktoren bei der Entstehung und im Verlauf von Krebserkrankungen eine Rolle spielen.
Radiochemotherapie
Kombination von Strahlen- und Chemotherapie in Behandlung von Krebserkrankungen.
Radiologie
In der Radiologie kommen bildgebende Verfahren unter Anwendung von Röntgenstrahlen, aber auch Ultraschall und Kernspintomographie zur Untersuchung zum Einsatz. Bei der interventionellen (einschreitenden) Radiologie werden auch Behandlungen vorgenommen, zum Beispiel die Radiofrequenzablation.
Rash (Ausschlag)
Akne-ähnlicher Hautausschlag, der als Nebenwirkung einer Behandlung mit zielgerichteten Therapien (z.B. Erlotinib) auftreten kann.
Rehabilitation
Wiederbefähigung. Unter Rehabilitation werden alle medizinischen, psychotherapeutischen, sozialen und beruflichen Maßnahmen zusammengefasst, die eine Wiedereingliederung eines Kranken in Familie, Gesellschaft und Berufsleben zum Ziel haben. Diese Maßnahmen sollen es den Patienten ermöglichen, besser mit krankheitsbedingten Problemen fertig zu werden.
Rekonstruktion
Wiederherstellung.
Remission
Rückbildung einer Tumorerkrankung, meist im Sinne einer vorübergehenden Rückbildung.
Resektion
Operative Entfernung kranker oder defekter Teile eines Organs.
Rezidiv
Rückfall. Wiederauftreten einer Krebserkrankung nach einer krankheitsfreien oder symptomfreien Periode. Das Rezidiv kann auf den ursprünglichen Entstehungsort beschränkt sein (Lokalrezidiv), die benachbarten Lymphknoten erfassen oder an einer vom Entstehungsort entfernten Körperstelle auftreten (Fernrezidiv = Metastase).

S-Z
Sekretion
Absonderung, Abgabe von für den Organismus wichtigen Substanzen (z.B. Hormone, Enzyme) durch spezialisierte Zellen, vor allem Drüsenzellen.
serös
Zum Blutserum gehörend. Mit dem Begriff werden Körperflüssigkeiten bezeichnet, die als Ultrafiltrat die gleiche Konsistenz wie das Serum aufweisen.
Sonographie
Siehe Ultraschalluntersuchung.
Stadieneinteilung (Staging)
Beschreibung der Größe eines Tumors und seiner Ausbreitung in andere Organe und Lymphknoten, wobei insbesondere die Größe des Primärtumors (T), die Zahl der befallenen Lymphknoten (N) und die Metastasen (M) formelhaft berücksichtigt werden (TNM-Klassifikation).
Stent
In Hohlorgane eingebrachtes Implantat (Stütze) mit dem Ziel, dieses Hohlorgan offen zu halten.
Strahlentherapie
Behandlung mit ionisierenden Strahlen, die über ein spezielles Gerät auf festgelegte Bereiche des Körpers gerichtet werden. Um gesundes Gewebe weitestgehend zu schonen, werden vor Beginn einer Bestrahlung die Bestrahlungsfelder genau festgelegt.
supportive Therapie
Durch die Krebserkrankung können weitere Beschwerden entstehen, die ebenfalls behandelt werden müssen. Dies geschieht im Rahmen einer supportiven Therapie.
Symptom
Krankheitszeichen.
Syndrom
Symptomenkomplex.
systemisch
Den gesamten Körper betreffend. Eine systemische Behandlung wirkt auf den ganzen Körper, während eine örtliche (lokale) Behandlung zielgerichtet ein bestimmtes Organ oder eine Struktur zum Ziel hat.
Szintigrafie
Mit Hilfe von radioaktiv markierten Substanzen werden innere Organe untersucht und die Organe bzw. krankhafte Veränderungen bildlich dargestellt. Anhand des Szintigramms kann man auffällige Bezirke sehen und weitere Untersuchungen einleiten. Diese Methode wird oft zur Suche nach Metastasen in den Knochen eingesetzt (Skelettszintigraphie).
Therapie
Behandlung, Heilbehandlung.
Thrombozyten
Blutplättchen, die kleinste Form der Blutkörperchen; notwendig, um die Blutgerinnung aufrecht zu erhalten.
Thrombozytopenie
Mangel an Blutplättchen (Thrombozyten), der zu Blutgerinnungsstörungen führen kann.
TNM-Klassifikation
Einteilung bösartiger Tumore nach ihrer Ausbreitung. Dabei bedeuten: T= Tumor, N= Lymphknoten, M= Fernmetastasen. Durch Zuordnung von Indexzahlen werden die einzelnen Ausbreitungsstadien mit dieser internationalen Klassifikation genau beschrieben.
Transfusion
Blutübertragung. Intravenöse Einbringung von Blut und/oder Blutersatzlösungen in einen Organismus.
Tumor
Geschwulst. Neubildung von körpereigenem Gewebe durch vermehrtes Zellwachstum, Tumore können gut- oder bösartig sein. Bösartige Tumore wachsen verdrängend in anderes Gewebe hinein, einzelne Zellen können sich aus dem Tumor lösen und über die Blutbahn oder die Lymphe in anderen Organen ansiedeln (Metastasen biden).
Tumorboard
An der Behandlung von Krebs sind viele Spezialisten beteiligt: zum Beispiel Chirurgen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Palliativmediziner. Im Tumorboard sitzen Ärzte aller Fachrichtungen zusammen, um gemeinsam jeden
Fall zu diskutieren und das beste Vorgehen abzustimmen. Die endgültige Entscheidung über eine Behandlung liegt - nach ausführlicher Beratung - bei der Patientin oder dem Patienten.
Tumormarker
Körpereigene Substanzen, deren Auftreten oder erhöhte Konzentration im Blut mit einer Krebserkrankung assoziiert sein können. Eine Erhöhung der Tumormarker kann, muss aber nicht, auf ein Tumorwachstum hinweisen. Auch sind Tumormarker häufig erst ab einer bestimmten Tumorgröße im Blut nachweisbar. Normale Tumormarker schließen eine Wiedererkrankung also nicht aus.
Ultraschalluntersuchung
Ein bildgebendes Verfahren, bei dem Ultraschallwellen durch die Haut oder Schleimhaut in den Körper eingestrahlt und von Gewebs- und Organgrenzen zurückgeworfen werden. Die zurückgeworfenen Wellen werden von einem Empfänger aufgenommen und über einen Computer in Bilder umgewandelt. Eine Strahlenbelastung tritt nicht auf.
Vene
Zum Herzen hinführende Ader.
Wachstumsfaktoren
Wachstumsfaktoren sind körpereigene Botenstoffe, die das Wachstum und- die Vermehrung von bestimmten Zellen anregen. In der Krebsbehandlung kommen sie manchmal zum Einsatz, weil einige Chemotherapien zu Veränderungen des Blutbildes, zum Beispiel zu einer starken Abnahme weißer Blutkörperchen, führen können.
zielgerichtete Therapie
Medikamente in der Krebsbehandlung, die sich gezielt gegen bestimmte biologische Eigenschaften von Krebszellen richten. Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs kann in einigen Fällen der Signalwegehemmer Erlotinib eingesetzt werden. Er blockiert ein Eiweiß auf der Oberfläche der Krebszelle und verhindert so, dass Wachstumssignale ins Innere weitergeleitet werden können. Die Krebszelle stirbt ab. 
Zytokine
Botenstoffe, mit denen sich u.a. körpereigene Abwehrzellen untereinander verständigen können.
Zytostatika
Medikamente, die die Entwicklung und Vermehrung von Tumorzellen hemmen, überwiegend über eine Verhinderung der Zellteilung.

Organisationen & Patientengruppen

  • Dachverband Hospiz Österreich (DVHÖ), Argentinierstr. 2/3, A-1040 Wien, Tel: +43 1 803 98 68, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.hospiz.at
  • Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Kuno-Fischer-Straße 8, D-14057 Berlin, Tel: +49 30 32293290, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.krebsgesellschaft.de
  • Gesundheit Österreich GmbH, Stubenring 6, A-1010 Wien, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.gesundheit.gv.at
  • Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz), Im Neuenheimer Feld 280, D-69120 Heidelberg, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.krebsinformationsdienst.de
  • Leben mit Krebs, Krottenbachstr. 68/16, A-1190 Wien, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.leben-mit-krebs.at
  • Österreichische Krebshilfe, Tuchlauben 19, A-1010 Wien, Tel: +43 1 796 64 50, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.krebshilfe.net
  • Selbsthilfegruppe Darmkrebs, Untere Weißgerberst. 19/12, A-1030 Wien, Tel: +43 1 714 71 30, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.selbsthilfe-darmkrebs.at
  • Verein für Jugendliche und junge Erwachsene mit onkologischen Erkrankungen (PAayaN), c/o Grichemonde, Goldschmiedgasse 2/6/5, A-1010 Wien, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.pan-austria.org/site/index.php
  • AdP e.V. Bauchspeicheldrüsenerkrankte – Deutscher Arbeitskreis der Pankreatektomierten, Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, Tel: +49228338890, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Web: http://www.bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de
  • TEB e.V. Selbsthilfe – Deutsche Selbsthilfegruppe für Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Ruhrstraße 10/1, 71636 Ludwigsburg, Tel: +4971419563636, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: http://www.teb-selbsthilfe.de

Medizinische Fachgesellschaften

  • Austrian Breast and Colorectal Cancer Study Group (ABCSG), Nussdorfer Platz 8, A-1190 Wien, Tel: +43 1 408 92 30, Web: www.abcsg.at
  • European Society for Medical Oncology (ESMO), Via L. Taddei5, CH-6962 Viganello-Lugano, Tel: +41 91 973 19 00, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.esmo.org
  • Österreichische Gesellschaft für Chirurgische Onkologie (ACO-ASSO), St.Veiter-Str. 34/3, A-9020 Klagenfurt, Tel: +43 463 501686, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.aco-asso.at
  • Österreichische Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (ÖGHO), Postfach 10, A-1090 Wien, Tel: +43 1 478 94 04, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.oegho.at
  • Österreichische Palliativ Gesellschaft, Medizinische Universität Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Währinger Gürtel 18-20, A-1090 Wien, Tel: + 43 1 40400 27520, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.palliativ.at
  • Österreichische Gesellschaft für Psychoonkologie (ÖGPO), Gladbeckstr. 2/Stiege3/Tür 6, A-2320 Schwechat, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.oegp.at

Online-Kurse

  • SELPERS – Gesundes Lernen. Die Online-Plattform bietet wissenschaftlich fundierte Informationen rund um verschiedene krebsbezogene Themen, die PatientInnen und deren Angehörigen bei der Krankheitsbewältigung unterstützen sollen. Web: https://selpers.com
  • PANCREATIC CANCER ACTION NETWORK. Die weltweit größte Organisation für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs bietet auf ihrer Website zahlreiche, englischsprachige Webinare mit führenden Experten zu verschiedenen, erkrankungsrelevanten Themen an. Web: https://www.pancan.org/facing-pancreatic-cancer/patient-services/educational-events/

 

Die Diagnose „Bauchspeicheldrüsenkrebs“ stellt nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für dessen Familie und engere Freunde eine große Herausforderung dar. Auch sie müssen mit den erkrankungsbedingten Belastungen und Ängsten fertig werden und wollen dabei den Erkrankten bestmöglich unterstützen. Das verlangt ihnen sowohl emotional als auch organisatorisch eine Menge ab, denn auch sie „leben“ mit der Erkrankung.

Miteinander reden

Reden Sie offen und ehrlich über Wünsche, Ängste und Sorgen. Was vom Betroffenen als unterstützend und gut empfunden wird, kann individuell sehr unterschiedlich sein und sich im Verlauf der Erkrankung auch ändern!

Unterstützendes Verhalten

Bemühen Sie sich, den Betroffenen in der Krankheitsbewältigung zu unterstützen, indem Sie ihm Zuwendung und Anteilnahme an seinem Befinden zukommen lassen. Versuchen Sie, die Selbstbestimmung des Erkrankten so weit wie möglich zu respektieren, seien Sie nicht überfürsorglich und binden Sie ihn weiterhin in wichtige Überlegungen des Familienalltags ein! Informieren Sie sich über die Krebserkrankung und tragen Sie damit dazu bei, gemeinsam mit dem geliebten Menschen „informierte“ Behandlungsentscheidungen zu treffen.

Eigene Bedürfnisse beachten

Als Angehöriger sind Sie einer Doppelbelastung ausgesetzt: einerseits wollen Sie helfen und unterstützen, andererseits stoßen Sie oft auch an die Grenzen Ihrer eigenen Belastbarkeit. Nichts ist schlimmer, als einen geliebten Menschen leiden zu sehen! Versuchen Sie dennoch, Fürsorge und Pflege des Erkrankten nicht bis zur Selbstaufgabe zu übernehmen. Nehmen Sie die eigenen Bedürfnisse wahr und achten Sie auf sich – nur so haben Sie längerfristig genügend Kraft, um für den Erkrankten da zu sein.

Hilfe in Anspruch nehmen

Holen Sie sich rechtzeitig Hilfe und nehmen Sie psychoonkologische Angebote wahr, um die eigene Belastungssituation zu verbessern. Suchen Sie den Erfahrungsaustauch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben und nützen Sie die Angebote der Selbsthilfegruppe Pankreaskarzinom sowie der Österreichischen Krebshilfe. Kontaktieren Sie uns einfach!

Bitte informieren Sie uns, falls eine Broschüre online nicht mehr verfügbar sein sollte! Damit helfen Sie uns bei der Aktualisierung unserer Website. Da wir sämtliche Broschüren archiviert haben, senden wir Ihnen auf Wunsch auch gerne die gewünschte Broschüre als PDF per Mail zu.

Thema „Bauchspeicheldrüsenkrebs“

Bauchspeicheldrüsenkrebs, Österreichische Krebshilfe, 2013, online verfügbar:
http://www.krebshilfe.net/uploads/tx_brochure/Pankreas_2013_final.pdf

Krebs der Bauchspeicheldrüse, Deutsche Krebshilfe, 2015, online verfügbar:
http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/014_0025.pdf

Bauchspeicheldrüsenkrebs, Krebsliga Schweiz, 2013, online verfügbar:
https://assets.krebsliga.ch/downloads/1066_1.pdf

Bauchspeicheldrüsenkrebs, pharmaunterstützt durch die Firma Roche, 2014, online verfügbar:
https://www.roche.de/res/literatur/552/Bauchspeicheldruesenkrebs-original-36ebab28eca4524ea9cd337e6eacc28e.pdf

Patientenleitlinie Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Leitlinienprogramm Onkologie, 2014, online verfügbar:
http://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/Patientenleitlinie_Bauchspeicheldruese.pdf

Bauchspeicheldrüsenkrebs, Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. (AdP), 2014, online verfügbar:
http://www.bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de/bauchspeicheldruese-pankreas/info/medizinisches_wissen/index.php

Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Dr. Rainer Klapdor, 2013, online verfügbar:
http://www.pankreas-ca-info.eu/tumorerkrankungen-der-bauchspeicheldruse/

Thema „Ernährung“ bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

Gewusst wie – Ernährung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, pharmaunterstützt durch die Firma Roche, 2012, online verfügbar:
http://www.aus-der-mitte.de/tl_files/aus-der-mitte/media/downloads/broschueren/ernaehrungsratgeber_bauchspeichel.pdf

Thema Komplementärmedizin bei Krebserkrankungen

Komplementärmedizin, Bayerische Krebsgesellschaft e.V., 2015, online verfügbar:
http://www.bayerische-krebsgesellschaft.de/index.php?ratgeber

Alternativ? Komplementär? Risiken und Nutzen unbewiesener Methoden bei Krebs, Krebsliga Schweiz, 2002, online verfügbar:
https://assets.krebsliga.ch/downloads/1951.pdf

Das ABC der komplementären Maßnahmen, Österreichische Krebshilfe, 2013, online verfügbar:
http://www.krebshilfe.net/uploads/tx_brochure/Komplementaermedizin0213.pdf

Thema „Fatigue“

Fatigue – wenn Müdigkeit quälend wird, Bayerische Krebshilfe e.V., 2015, online verfügbar:
http://www.bayerische-krebsgesellschaft.de/index.php?ratgeber

Fatigue – Chronische Müdigkeit bei Krebs, Deutsche Krebshilfe, 2014, online verfügbar:
http://www.krebshilfe.de/fileadmin/Inhalte/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/051_0104.pdf

Rundum müde – Fatigue bei Krebs, Krebsliga Schweiz, 2014, online verfügbar:
https://assets.krebsliga.ch/downloads/1028.pdf

Diverse Themen

Bestmögliche Lebensqualität für unheilbar an Krebs erkrankte Menschen, Österreichische Krebshilfe/ÖPG/Hospiz Österreich, 2016, online verfügbar:
http://www.krebshilfe.net/uploads/tx_brochure/Broschuere_Palliativ___2016.pdf

Krebs und Beruf, Österreichische Krebshilfe, 2014, online verfügbar:
http://www.krebshilfe.net/uploads/tx_brochure/Krebs_und_Beruf_2014.pdf

Ratgeber Patientenverfügung, NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft, 2008, online verfügbar:
http://www.patientenanwalt.com/wp-content/uploads/2014/01/PPA_RatgeberPV2008.pdf

Die Diagnose „Bauchspeicheldrüsenkrebs“ kommt meist völlig unerwartet für den Betroffenen und wirft neben zahlreichen Arztbesuchen und medizinischen Fragen auch rechtliche und berufliche Fragen auf. Gerade Betroffene, die noch mitten im Berufsleben stehen, plagen oftmals existenzielle Ängste und die Frage ob und in welchem Ausmaß ein Wiedereinstieg nach erfolgter Therapie überhaupt möglich ist.

Im Folgenden haben wir für Sie einige wichtige Fragen zu diesem Thema zusammengestellt. Ausführlichere Informationen finden Sie in der Broschüre der Österreichischen Krebshilfe (www.krebshilfe.net).

Muss ich meinen Arbeitgeber über meine Krebserkrankung informieren?

Nein. Grundsätzlich müssen Sie Ihren Arbeitgeber nur darüber informieren, dass Sie krankheitsbedingt der Arbeit fernbleiben. Sollte es allerdings absehbar sein, dass Sie länger fehlen werden, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen, um ihm die Suche nach einer geeigneten Vertretung zu ermöglichen.

Kann ich während des Krankenstandes aufgrund/trotz meiner Krebserkrankung gekündigt werden?

Ja. Jedes Dienstverhältnis kann – unabhängig von der Erkrankungsart – während eines Krankenstandes gekündigt werden, wenn der Arbeits-/Kollektivvertrag oder die Betriebsvereinbarung dies nicht ausschließen. Im Fall einer Kündigung können Sie diese jedoch wegen sozialer Ungerechtigkeit anfechten. Lassen Sie sich dabei unbedingt von einem Rechtsexperten der Arbeiterkammer oder Gewerkschaft beraten!

Kann ich mich vor einer Kündigung schützen?

Ja. Sie können beim Bundessozialamt den Status eines „begünstigten Behinderten“ beantragen, wenn eine 50%ige Behinderung nachgewiesen werden kann. Wird dieser Status genehmigt, erhalten sowohl Arbeitnehmer (Kündigungsschutz, garantierte Fortzahlung des Gehalts, Zuschüsse) als auch Arbeitgeber (Steuerbefreiungen) bestimmte Vergünstigungen.

Habe ich Anspruch auf Entgeltfortzahlung während meines Krankenstandes?

Ja. Die Dauer dieses Anspruchs hängt jedoch von der Dauer Ihrer Betriebszugehörigkeit ab und ist bei Arbeitern und Angestellten unterschiedlich lang. Dementsprechend wird Ihnen vom Arbeitgeber volles Entgelt für einen Zeitraum von 6 – 12 Wochen bezahlt, anschließend halbes Entgelt für weitere 4 Wochen. Nach teilweiser (50%) oder gänzlicher Reduzierung der Entgeltfortzahlung erhalten Sie von der für Sie zuständigen Gebietskrankenkasse das sogenannte „Krankengeld“. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Gebietskrankenkasse über genaue Höhe und Bezugsdauer!

Gibt es weitere Möglichkeiten, mich gegen Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit abzusichern?

Ja. Unter bestimmten Voraussetzungen kann basierend auf einem ärztlichen Gutachten eine Berufsunfähigkeitspension (Angestellte) bzw. eine Invaliditätspension (Arbeiter) beantragt werden. Bei Zuerkennung muss das Dienstverhältnis karenziert oder beendet werden, meist erfolgt eine Befristung der Pension auf maximal zwei Jahre. Bitte erkundigen Sie sich bei der Arbeiterkammer oder Gewerkschaft über die Richtlinien zur Antragstellung.

Kann meine Familie Pflegegeld beantragen?

Ja. Mit dem Pflegegeld sollen pflegebedingte Mehraufwendungen pauschal abgegolten und pflegenden Angehörigen die Möglichkeit gewährt werden, sich durch eine professionelle oder private Ersatzpflege vertreten zu lassen. Bitte informieren Sie sich auf der Website des Sozialministeriums über die Möglichkeiten, die es für Sie und Ihre pflegenden Angehörigen gibt! https://www.sozialministerium.at/site/Pension_Pflege/Pflege_und_Betreuung/Hilfe_Finanzielle_Unterstuetzung/Pflegegeld/

Gibt es Hilfe beim Wiedereinstieg in den Beruf?

Ja. Bitte lassen Sie sich von den Mitarbeitern der Österreichischen Krebshilfe beraten, welche Möglichkeiten es für einen stufenweisen, sanften Wiedereinstieg (Arbeitsversuch) ins Berufsleben gibt!

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